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Kleintierpraxis Dr. Sabine Gordon |
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Praktizierende Tierärztin, Fachtierärztin für Chirurgie, Augenheilkunde |
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Sobald es draußen über 3 Grad Celsius warm wird, werden die Zecken aktiv. Wenn dann Hunde an Büschen und Bäumen vorbeikommen, kann es leicht passieren, dass sie von Zecken gebissen werden. Oft ist der Zeckenbiss harmlos mit einer nur milden Hautentzündung um die Bißstelle herum. Manche Zecken übertragen jedoch schwere Krankheiten: Die beim Menschen gefürchtete Hirnhautentzündung (FSME, Frühsommer-Encephalomeningitis) tritt beim Hund zum Glück nur sehr selten auf. Daneben können Zecken aber auch Bakterien, sogenannte Borrelien, mit ihrem Biss übertragen. Die daraus resultierende Erkrankung heißt Lyme-Borreliose und betrifft Gelenke und Nieren. Sowohl Mensch als auch Hund können an der Lyme-Borreliose erkranken, während Pferde und Katzen ein geringeres Infektionsrisiko haben. Die Lyme-Borreliose ist schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Eine Heilung ist nicht möglich, nur ein Kontrollieren der Infektion.
Deshalb:
Vorbeugen ist besser als heilen!!
Ø Nach jedem Wald- oder Feldspaziergang sollte man sich selbst und den Hund nach Zecken absuchen. So kann man die Zecke schon ablösen, bevor sie sich festgebissen hat. Die Zecke gibt erst 12- 24 Stunden nach dem Biss Borrelien ab. Wenn die Zecke schon festsitzt, sollte sie schnell entfernt werden. Am besten fasst man die Zecke mit einer speziellen, in der Tierarztpraxis erhältlichen Zeckenzange an und zieht sie unter Drehen heraus. Ein Abtupfen der Zecke mit Alkohol, Äther oder ähnlichen Medikamenten sollte unterbleiben, da dadurch die Zecke beim Absterben noch ihr Gift in den Körper des gebissenen Tieres abgibt.
Ø Schützen Sie Ihr Tier mit einem guten Zeckenabwehrmittel. Erhältlich sind sehr wirksame spot-on-Produkte und auch Halsbänder. Alle 4 Wochen müssen die Mittel erneuert werden. Dadurch kann der Zeckenbefall sehr wirksam reduziert werden.
Ø Für Hunde mit langem Fell und Hunde, die viel in naturnahen Gärten oder wie Jagdhunde im Unterholz sind, kommt auch eine Impfung gegen die Lyme-Borreliose 1-2x im Jahr in Frage.
Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!! |